B.M.A. GmbH
 


Hygiene & Schutz des Trinkwassers

Ist Ihr Hauswasser unbedenklich?

Wir als Fachbetrieb können Fragen klären!

Nach Ihrer Entdeckung als Erreger der legendären „Legionärskrankheit“, jener spektakulären seuchenhaften Erkrankung mit zahlreichen Todesfolgen in den USA, setzte eine intensive Erforschung dieses anfangs rätselhaft erscheinenden Bakteriums ein.

Ähnliche Vorfälle in einem Klinikum in Frankfurt/Oder zeigen die Aktualität des Problems auch in unseren Breiten.

Wir als Fachbetrieb in Altlandsberg können Fragen klären!

Legionellen kommen weltweit vor. Sie sind beweglich und zeigen ein Wachstum im Bereich von 25°C bis 48°C. Legionellen bevorzugen als natürlichen Lebensraum warmes Wasser. Sie schmarotzen im Zellinneren einzelliger Tierchen, Protozoen wie Amöben und Ziliaten.

Diese wiederum findet man als natürliche Bewohner von Biofilmen. Zu krankmachenden Konzentrationen wachsen sie nur in technischen Systemen auf. Legionellen können neben der Legionärskrankheit auch Wundinfektionen und das „Pontiac-Fieber“ (Sommergrippe) hervorrufen. Während erstere zu schweren Komplikationen mit Todesfolge führen kann, klingen die Symptome der Sommergrippe nach 5 – 7 Tagen spontan ab. Es werden jährlich in Deutschland bis zu über 100.000 Fälle geschätzt.

Wasserführende technische Systeme wie Hausinstallationen für Trink-, Brauch- und Prozeßwasser, aber auch Kühlanlagen, Springbrunnen, Bäder und Whirlpools stellen aufgrund der in ihnen meist herrschenden Bedingungen geradezu ideale ökologische Nischen dar. Hier entstehen „hausgemachte“ hygienische Probleme, die auch nur „haustypisch“ gelöst werden können.

In der Regel bildet sich bereits kurze Zeit nach der Inbetriebnahme einer Anlage ein Biofilm, „lediglich“ ein mehr oder weniger ästhetisches Problem. Zum hygienischen Problem wird der Biofilm erst, wenn er die Grundlage für eine Legionellenbesiedlung in hoher Zahl bildet. 

Abgeleitet aus dem temperaturabhägigen Vermehrungsverhalten der Legionellen sind in Kaltwasserleitungen Temperaturen unter 25°C und im Warmwasser über 60°C als Betriebstemperaturen anzustreben. Neben ausreichender Dämmung muß entsprechend Wärmeenergie bereitgestellt werden. Anstelle längerer von Versorgungsstrang abgehender Stichleitungen sind dezentrale Warmwasserbereiter vor den Zapfstellen zu bevorzugen. Angemessene Leitungsquerschnitte verhindern unzureichende Strömungsverhältnisse. Blindleitungen müssen ausgeschlossen werden.

Mit einer Trinkwasserversorgungsanlage wird ein Lebensmittelbehältnis geplant, errichtet und betrieben, und zwar für das Lebensmittel, welches durch kein anderes ersetzbar ist! So ist verständlich, dass der Gesetzgeber zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für den Fall geschaffen hat, dass vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Schädigungen unnachsichtig verfolgt werden.

Burckhard Marwitz ist nach entsprechender Qualifizierung durch den Zentralverband Sanitär Heizung Klima mit den einschlägigen Verordnungen und technischen Regelungen vertraut und damit qualifiziert, Planungen, Ausführungen, Instandhaltung und Trinkwasseranlagen-Checks im Hinblick auf Gesundheit und Hygiene, Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Trinkwasser-Installationen vorzunehmen sowie Betreiber in den bestimmungsgemäßen Betrieb einzuweisen.

Zertifikate:

  • Burckhard Marwitz, B.M.A. GmbH Altlandsberg, SHK Fachbetrieb Hygiene und Schutz des Trinkwassers – VDI 6023 - 
  • Burckhard Marwitz, B.M.A. GmbH Altlandsberg, Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke nach DIN 1986
Burckhard Marwitz, B.M.A. GmbH Altlandsberg, SHK Fachbetrieb Hygiene und Schutz des Trinkwassers